Mysterien. Teil 1: Die Wiederkehr der Laura Palmer (zur Erinnerung)


Digitalkunst - Kytom L.

Anfang der neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts begründeten die beiden ersten Staffeln der Fernsehserie Twin Peaks (die dritte Staffel folgte, ein Novum in der Fernsehgeschichte, mit 25 Jahren Abstand im vergangenen Jahr) das moderne Mystery-Genre innerhalb des großen literarischen Feldes des Phantastischen. Dieses Genre trägt seinen Namen zurecht, nimmt es doch die Tradition der mittelalterlichen Mysterienspiele in verwandelter Form wieder auf. Charakteristisch für die erzählerische Gattung ist die auf Dauer gestellte Rätselhaftigkeit der Ereignisse, um deren Auf-Lösung (im doppelten Sinne!) die Protagonisten sich stetig bemühen, nur um an dieser Aufgabe letztlich aber scheitern zu müssen. Und mit ihnen scheitern (durchaus lustvoll) auch Zuschauer und Zuschauerin. In Twin Peaks erfahren sie schließlich zwar, wer die junge Frau namens Laura Palmer, deren Leiche ganz zu Beginn der Erzählung sehr symbolträchtig am Ufer eines Sees gefunden wird, ermordet hat – das Warum jedoch bleibt bis zum Schluss ungeklärt. Und die Doppelnatur…

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