Das Internet der Dinge erobert den Geschlechtsverkehr

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seppolog

PENEBLOO

Die Überraschungsgeste für meine Mitbewohnerin ist gelungen. Ihre zwei besten Freundinnen von weit, weit weg habe ich einfliegen lassen, um in kleiner Runde ihren x. Geburtstag zu feiern. Auch wenn sie innerhalb der vergangenen zehneinhalb Jahre, die wir nun zusammen wohnen, zehneinhalb Jahre älter geworden ist, bleibt sie doch immer fünf Jahre jünger als ich, sodass ich immer das Gefühl habe, mit einem recht jungen Ding zusammen zu sein. Pardon, zusammen zu wohnen. Ich muss hier den Schein wahren. Nicht, dass ich mich dadurch jünger fühlte, eher älter – nämlich fünf Jahre. Idealer Abstand zwischen Mann und Frau, wie ich finde. Aber alles andere wäre mir auch recht.

Speziell heute fühle ich mich noch einmal älter, was aber Captain Morgan und Müller-Thurgau geschuldet ist.

Die überraschende Ankunft ihrer besten Freundinnen wäre fast durch meine Mutter verdorben worden, die zum Zwecke der Gratulation anrief und meine Mitbewohnerin dabei fragte „Und, ist…

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Beziehungsfragen: Über das Fortsetzen von eigentlich abgeschlossenen Gesprächen

Beziehungsfragen: Über das Fortsetzen von eigentlich abgeschlossenen Gesprächen


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(Bildquelle: Pavel G.)

„Ich hab‘ dem dann abgesagt.“ – Watt?! So fing meine Mitbewohnerin vor geraumer Zeit ein Gespräch an. Wem abgesagt?! Dass ich den Kontext nicht begriff, war natürlich mein Fehler. Gar keine Frage, mea culpa. Ich versuchte erst gar nicht, den Fehler bei ihr zu suchen. Denn ich kenne das inzwischen: Frauen neigen dazu, lang beendet geglaubte Gespräche Tage später ohne Ankündigung fortzusetzen. Wie ein atomarer Erstschlag. In Zeiten des binge watchings sehr mutig, ist man doch die Unterbrechung einer Handlung gar mit cliffhanger nicht mehr gewohnt. Doch das meiner Meinung nach abgeschlossene Gespräch hat nicht einmal einen cliffhanger gehabt. Meinem Empfinden nach war alles gesagt, ein schönes Ende erreicht.

Was geht im Gehirn der Frau vor, wenn sie aus dem Nichts heraus völlig überraschend ein Gespräch Tage später fortsetzt? Ich traue dem weiblichen Geschlecht durchaus zu, dass es sich etwas dabei denkt. Zu böse wäre die Annahme…

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Strohwitwers Werktag

Strohwitwers Werktag


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Strohwitwerdasein, Tag 3. Erste Irritationen bringen meinen Tagesablauf durcheinander. Meine Mitbewohnerin ist auf Barbados mit einem Sonnenbrillenverkäufer durchgebrannt, der sie allerdings sofort hat sitzenlassen. Mein Mitleid hält sich in Grenzen, aber ich nehme zurück, was kommt.

Ich hingegen muss zurückgelassen in der Heimat feststellen, dass sie nicht nur Mitbewohnerin ist, sondern auch Taktgeberin für meinen Tagesablauf, steht sie doch immer um sechs auf. Das läuft natürlich nicht so, dass um sechs der Wecker klingelt, sondern bereits mehrfach vor sechs, wodurch ich jedes Mal aus meinen erotischen Träumen gerissen werde. Und ein Wiedereinstieg in die Handlung eines Traumes gelingt mir nur selten. Eigentlich nie. Gerade noch von Popos geträumt, träume ich plötzlich davon, im Pyjama in der Uni zu sitzen. Aber es dauert ja nur neun Minuten, bis der Wecker abermals klingelt und mich der misslichen Situation entledigt. Soll heißen: Auch ich bin um sechs wach, was…

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Street Photography: Seven Photos

Street Photography: Seven Photos


The WordPress.com Blog

It’s no secret that I love to pore through the street photography tag in the WordPress.com Reader and share images that catch my attention. Join me on another trip around the world as seen through the eyes (and lenses!) of these seven skilled photographers.

This arresting image of a bird in a car — juxtaposed against the unknowing elderly man passing by — mesmerizes me. Taken by Beirut photographer Ghaleb Cabbabé, there’s an element of the macabre about this photograph that I find intriguing. The odd bird and the filthy windscreen create a certain palpable sinister portent. Check out more of Ghaleb’s work at ALICE BACK FROM WONDERLAND.

Photo by www.alicebackfromwonderland.com Photo by Ghaleb Cabbabé

Continuing along with ethereal — perhaps even unearthly — imagery, check out this photograph by Akshay Shaha taken at the Multiplex Theatre in Hyderabad, India. The blurred people walking near the Poltergeist poster look as if…

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